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Content-Lifecycle |
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Der Content-Lifecycle bzw. Inhaltslebenszyklus beschreibt die Lebensphasen des Inhaltes eines Dokumentes. Diese bauen sich wie folgt auf:
Inhalte erstellen In dieser Phase erstellen die Autoren die unterschiedlichen Objekte (Assets) aus denen die spätere Seite bestehen soll. Das können Texte sein, aber auch Grafiken, Videos oder andere Medienformate. Diese werden als "Content" bezeichnet. Bei der Erstellung des Contents nutzt man auch die gezielte Recherche nach vorhandenen Informationen. Es ist daher zu hinterfragen, welche Informationsquellen am häufigsten genutzt werden. Die Informationsquellen umfassen auch das eigene Archiv und eigene Publikationen (hier: Publikationen des Unternehmens/Instituts). Eine andere Quelle zur Erstellung von Inhalten ist die Nutzung von Angeboten zur Content-Syndication. Kontrollieren und freigeben In dieser Phase wird der vorher erstellte Inhalt auf faktische und gestalterische Korrektheit (z. B. bei Bildern) geprüft (auch Qualitätssicherung genannt). Dies geschieht im einfachen Fall durch den Ersteller des Contents selbst; typisch jedoch ist hier die Einführung einer Hierarchie, in der dann die Prüfung durch einen oder mehrere entsprechend autorisierte Mitarbeiter (Redakteure) erfolgen muss. Bei nur einem überprüfenden Redakteur spricht man von dem 4-Augen-Konzept: Erst wenn der Inhalt durch 2 Personen (hier: Redakteur und Autor) akzeptiert wurde, kann die Seite zur Veröffentlichung weitergereicht werden. Fällt die Prüfung negativ aus, wird der Content an den Autor zur Nachbearbeitung zurückgereicht. Publizieren Nachdem ein Dokument freigegeben wurde, wird es in dieser Phase in das gewünschte Format portiert und unter einer festgelegten Adresse gespeichert. Der wesentliche Schritt in dieser Phase besteht darin, dass die Inhalte nun für die Öffentlichkeit lesbar gemacht werden. Je nach Art der Technik der Publikation und des verwendeten Verwaltungssystems ist diese Phase aufwendig: Bei einer Publikation im WWW reicht es nicht, allein eine neue Webseite zu generieren und diese irgendwo auf dem Webserver abzulegen; Referenzen müssen zumindest von dem Index der Website gesetzt werden, die einzelnen Teile der Webseite, welche neben dem reinen (HTML-)Text aus Bildern und anderen Objekten bestehen, müssen gespeichert werden und die Zugriffsrechte so gesetzt werden, dass das Zielpublikum die neue Webseite lesen kann. |